
Schafstall – Durchfahrtscheune von 1663 aus Rodewald
Dieses Baudenkmal wurde 1996 in Rodewald abgebaut. Der Eigentümer sah keine Möglichkeit zum Erhalt. Ursprünglich war das Gebäude strohgedeckt und mit Lehmschlag ausgefacht. An die Durchfahrt für Heu- und Strohwagen grenzte ein großer Raum, der als Schafstall genutzt wurde.
Die Qualität des Eichenholzes ist hervorragend (es ist älter als 337 Jahre). Es war nie imprägniert oder versiegelt. Teile des Gebäudes wurden ersetzt, da sie fehlten: 4 Sparren, 3 Ständer, 2 Streben, 4 Riegel. Das gesamte Schwellenholz wurde erneuert.
Das Dach ist mit 250 Jahre alten handgeformten Tonhohlpfannen gedeckt, die Gefache aus handgeformten feldgebrannten Tonziegeln nur mit Sand und Kalk gemauert. Der Fußboden ist ein alter Stallboden aus hartgebrannten Tonziegeln. Die Decke ist aus neuer Eiche (3,5 cm dicken und bis zu 55 cm breiten Bohlen).
Die Scheune wurde 1999 von Thomas Sahlender Aus Bühren wieder aufgebaut.
