Kunstscheune

Ursprünglich nach 1756 als Durchfahrtscheune erbaut, wurde sie zum Dreschen und als Lager für Getreide, Stroh und Heu genutzt. In der Mitte der Soheune wurde ein Teilbereich ca. 2 Meter hoch ummauert und als "Keller" für Viehfutter (Rüben, Kartoffeln) genutzt. Das rundum gelagerte Stroh und Heu bot Frostschutz.

Nachdem die Besitzer selbst keine Landwirtschaft mehr betrieben, wurde die Scheune erst verpachtet, dann verkauft. Der letzte Besitzer verwendete sie als Lagerschuppen für Boote und Geräte.

1999 wurde die Scheune umfassend saniert. Sie war in schlechtem baulichen Zustand und konnte nur im letzten Augenblick vor dem endgültigen Verfall gerettet werden. Nach der kompletten Entkernung der Scheune wurde das Eichenfachwerk in vielen Bereichen erneuert und die Fachungen ausgemauert. Die alten Materialien wurden wiederverwendet und adäquat ergänzt.